Oh wie schön ist Panama

Hola amigos!

Ich bin auf dem Sprung, aber möchte euch noch kurz von gestern berichten, denn das war wieder ein wunderbarer Tag in Panama! Nach dem Frühstück haben wir uns direkt auf den Weg gemacht zur Cinta Costera, das die Küstenstraße von der aus man bis in die Altstadt laufen kann. Auf dem Weg dorthin haben wir einen WJT Countdown gefunden und direkt noch den getroffen, der ihn gebaut hat (er hat dann auch das Foto von uns dort gemacht). Auf der Cinta Costera angekommen, sind wir dann direkt in eine Gruppe Münsteraner gelaufen. Beim Abendessen haben wir dann auch zufällig noch Freund getroffen. Man könnte meinen Panama sei ein Dorf, oder es seien extrem viele Deutsche hier, sodass wir jetzt schon so oft zufällig Bekannte getroffen haben. Beides ist aber nicht der Fall: es ist einfach nur Weltjugendtag und Panama is the place to be!

Hier kommen einige Fotos:

Hast du Instagram?

Gestern durften wir auch wieder viele neue Leute kennenlernen. Bei allen Pilgern, die wir kennengelernt haben, gab es im Gespräch immer wieder zwei Fragen: „Wollen wir ein Selfie machen?“ und: „Hast du Instagram?“. So einen großen Stellenwert der Sozialen Netzwerke habe ich beim letzten Weltjugendtag in Krakau nicht wahrgenommen: auch das ist für mich eine Besonderheit des Weltjugendtags in Panama. Voll passend, dass unser Jugendbischof jetzt auch bei Instagram ist, also folgt ihm unter @bischofstefanoster 😉

Es ist schön so in Kontakt bleiben zu können und auch jetzt während des Weltjugendtags schon sehen zu können, was die anderen so erlebt haben. Von drei Begegnungen möchte ich euch etwas mehr erzählen.

Warum bist du hier?

Besonders hängen geblieben ist mir unsere Begegnung mit Stephanie. Sie hat mich in mehrfacher Hinsicht beeindruckt! Stephanie kommt aus Quebec in Kanada. Wir haben sie heute vor der Nightfever Kirche kennengelernt und ich bin super dankbar für diese tiefe Begegnung. Sie ist das erste Mal bei einem Weltjugendtag und dann auch noch alleine (aus finanziellen Gründen) – alleine bleibt man hier aber eh nicht lange und sie wurde direkt von einer mexikanischen Gruppe „adoptiert“ 🙂 Sie fragte uns, warum wir beim Weltjugendtag sind und was für uns das Besondere des WJT in Panama ist (da wir alle drei schon bei mehreren waren). Für uns alle vier ist das Motto des Weltjugendtags zentral: wir wollen uns vom Herrn leiten lassen und im Vertrauen auf Ihn dorthin gehen, wohin er uns sendet und zu seinen Plänen für unser Leben ja sagen können, so wie Maria Ja gesagt hat. Wir sind sehr dankbar für diese tiefe Begegnung und das Vertrauen, das sofort da war. Natürlich haben auch wir uns auch sofort bei Whatsapp und Instagram vernetzt.

Heute haben wir auch Ute getroffen, sie ist unser Engel für das Nightfever am Mittwoch. Im Vorfeld haben wir hin und her überlegt, wie wir das mit den Teelichtern für das Weltjugendtags-Nightfever machen (könnt ihr hier nachlesen). In so großer Menge sind Teelichter in Panama nicht so üblich, es gibt sie oft nur einzeln und duftend…über eine Facebook Gruppe hatte ich deshalb um Rat gefragt bei Deutschsprachigen in Panama. Es dauert keine Stunde bis sich viele mit Tipps und Hilfsangeboten gemeldet haben. Uta hat mir dann eine Nachricht gesendet angeboten, für uns in einen Großmarkt zu fahren und Teelichter zu besorgen. Als es im ersten Großmarkt dann keine gab, ist sie sogar noch in einen zweiten gefahren! Diese große Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft dürfen wir hier jeden Tag in so vielen Begegnungen erleben. Heute haben wir Ute dann zur Übergabe der Teelichter in einer Mall getroffen und uns somit auch einmal persönlich kennengelernt 🙂 (wenn du das hier liest, liebe Ute, noch mal vielen herzlichen Dank!!)

Auf der langen Suche nach einem Restaurant, in dem wir unsere WJT Essenstickets einlösen können (gar nicht so leicht eins zu finden, sag ich euch), haben wir in dieser Pizzeria Philipp von den Lorettos kennengelernt 🙂 Direkt als wir rein sind, rief es aus einer Ecke „Franzi?“ (ich war zuerst ähnlich irritiert wie gestern an der USMA) Und dann saß da Johanna aus dem Bonner Nightfever Team! Philipp haben wir dann beim Anstehen kennengelernt und haben dann zusammen gegessen und dabei wirklich über Gott und die Welt geredet. Es tut so gut hier andere junge Leute zu treffen, mit denen man direkt auf einer Vertrauensebene und ganz selbstverständlich über den Glauben und die eigene Berufung sprechen kann! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Philipp und den anderen Lorettos in der Katechesekirche!

Hasta luego,

Eure Franziska

Kommentare

  1. Ute Winckler

    Hallo Franziska, ich lese mich gerade durch Deinen Blog und muss sagen, Ihr habt in den wenigen Tagen, die Ihr erst hier seid, schon einiges erlebt 😉 Insbesondere bin ich sehr neidisch auf Deine Tigerente, die rote Füße hat. Meine Tigerente hat hellbraune, bei weitem also nicht so knallig. Du musst mir bitte noch verraten, wo Du diese her hast.

    Ich hab’s gelesen 🙂 Bitte sehr, gern‘ geschehen!!

    Und mein Kommentar zum Essensfoto…… Sonnencreme??? ;-))))))))

    Lieben Gruß, ich verfolge weiter und wünsche Euch weiterhin viele tolle Erfahrungen, Ute

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